Aktuelle Info´s zum Einsatzablauf

Veröffentlicht am 18.03.2020

Handlungsempfehlung
Ablauf und Verhalten im Einsatz

Zu Zeit befinden sich alle RHS in einer Ausnahmesituation (Pandemie COVID-19).
Im Klartext heißt das, unser weiteres Handeln muss sich konsequent danach ausrichten
– Infektionen zu vermeiden

– Gesundheit zu erhalten

– Einsatzfähigkeit aller zu erhalten.

Aus diesem Grund gelten für Einsätze folgende ergänzende Regelungen:

– Zugführer klärt bei Einsatzanforderung kritisch die Einsatzindikation ab (Abgangszeitpunkt, Eingrenzung des Suchgebiets (möglich/nicht möglich), urbaner       Raum keine Einsatzindikation für RHS

– Ist der Einsatz überhaupt erforderlich?

– Einsätze werden auf das Minimum, in der Anfangsphase, an Einsatzkräften reduziert

– Ansprechpartner / Tel. Nr. und Einsatznummer werden Einsatzkräten
mitteilen, gerade bei einer verhängten Ausgangssperre.

– In der Anfangsphase werden max. 3 Personen (ZF od GF/ EA o. Sth/ 1 HF), jeder für sich, zum Einsatzort fahren.

Alle weiteren Kräfte verbleiben im Voralarm.

– Bei Vollalarm fahren HF/STH zur Infektionsprophylaxe alleine (außer Wohngemeischaften)
mit priv. PKW zum Verfügungsraum. Die Fahrten sind Versichert, die UK deckt
Personenschäden ab. Das Fahrzeug ist nicht über die UK Versichert. Es gilt der direkte Weg.

Alle Einsatzkräfte warten, im Verfügungsraum (Bereitstellungsplatz), im eigenen PKW oder Draußen mit genügendem
Abstand, auf weitere Anweisungen. Keinesfalls in einem Raum zusammen warten, egal wieviel
Abstand zu einander gehalten werden kann.
Auch hier auf Infektionsschutz achten.
Abstand zu Fremden halten.

Mitglied im:

– Im Einsatz keine Kontaktaufnahme/Gespräche mit Einsatzkräften anderer Organisationen.

– Nur der ZF /ggf. GF ( der RHS Einsatz Führende ) begibt sich zur EL zu Absprachen

Auffindesituation:

-Ansprechen aus der Distanz, ggf. Befragung aus der Distanz

– Schutzmaßnahmen,
Handschuhe etc. unbedingt einhalten. Zahl der Kontaktpersonen zur aufgefundenen Person
so gering wie möglich halten. Danach hygienische Händedesinfektion am Einsatzfahrzeug.

– Kontaktdaten der aufgefundenen Person erfassen – Info einholen ob Krankheit oder
Krankheitsverdacht oder Kontakt zu COVID-19 besteht – auch bis 14 Tage danach Info
an Zugführung einfordern (Schutz der Einsatzkräfte durch Information)

– Bei Verpflegungsmaßnahmen ist auf Trennung der Einsatzkräfte mit Mindestabständen
zu anderen Einheiten und zwischen den einzelnen Personen zu achten.

– Im Einsatzprotokoll ist als Einsatzende die Rückkehrzeit des letzten Fahrzeugs an den
Heimatstandort zu vermerken

gez. Rico Müller
von Referatsleitung Einsatz national